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Hotelwebseiten sollen zur Buchung führen

Im Konzert der Marketingmaßnahmen spielt die eigene Hotelwebseite die Hauptrolle

Längst fällig im eCoach Blog ist ein Beitrag zur Gestaltung einer modernen Homepage für Hotels. Bei meinen Beratungen werbe ich immer dafür, die Vermarktung über die eigene Webseite quasi als Kern aller Marketingmaßnahmen zu sehen. Hier sollten Sie Ihre Energie bündeln, weil jede Verbesserung direkt Ihrem Buchungserfolg zu Gute kommt. Erst in weiteren Schritten gehören Aktivitäten auf Plattformen, Onlinemarketing und Social Media dazu.

Das Thema der eigenen Webseite ist vielseitig und natürlich stark von der Situation jedes einzelnen Appartementvermieters oder Hotels abhängig. Logischerweise rechnet sich für ein größeres Hotel mehr finanzieller Aufwand als für einen kleiner Vermieter. Und doch gibt es ein paar Grundregeln, die für alle gelten.

Bevor die Diskussion auf Gestaltungsfragen kommt ist es wichtig, die Funktion einer Webseite klar zu stellen:

  • Sie ist zunächst die Visitenkarte – also wie ein Eintrag in den Gelbe-Seiten oder im Herold früher. Wenn ein ehemaliger oder potenzieller Gast den Namen der Unterkunft googelt muss die Seite (schnell) aufscheinen.
  • Der erste Eindruck der Seite muss überzeugen und sofort die Positionierung des Hotels wiederspiegeln (sportlich, familiär, modern, gemütlich, etc.).
  • Ist dann das Interesse des Besuchers geweckt kommt die dritte Aufgabe: die Webseite muss zur Buchung leiten. Mindestanforderung sind deutlich sichtbare Kontaktdaten, ein Anfrageformular und der Aufruf dazu, es zu benutzen: „Schicken Sie uns eine Anfrage oder rufen Sie uns an!“ Im Gegensatz zu früher, als Webseiten nur informieren mussten, sucht der Gast heute nach der Möglichkeit zu buchen, siehe den Beitrag DREI GRÜNDE FÜR ONLINE BUCHEN. Wie eine Funktion zum Onlinebuchen am einfach und günstig integriert wird, steht in diesem Beitrag auf eCoach.at.

Folgt man diesen Vorgaben ergeben sich klare Gestaltungs-grundsätze und Designrichtlinien für eine Hotel-Homepage. Um nicht den Rahmen dieses Beitrags zu sprengen und alles aufzuzählen verweise ich lieber auf das empfehlenswerte PDF „Geheimnisse von Hotelwebseiten“ von Torsten Sabel, Chef und Mitgründer der Firma Customer Alliance – gratis im Internet herunterzuladen. Hier einige zentrale Aussagen, die die oberen Vorgaben praktisch zeigen:

Für den Autor ist

„Ihre Webseite ein Verkaufswerkzeug“

Zum Thema Gestaltung empfiehlt er darum: „Schlichtes, praktisches und funktionales Design mit einem Klecks Farbe ist alles, was Sie brauchen. Die meisten Gäste Ihrer Seite haben bereits zahlreiche andere Hotel- und Reiseportale besucht, bevor sie bei Ihnen ankommen. Deshalb braucht Ihre Webseite aussagekräftige Navigationselemente und Schemata, die vor allem der Benutzerfreundlichkeit dienen und nicht durch übermäßige Kreativität auffallen.“

Die Bedeutung klarer Benutzerführung (engl. Usability) wird augenzwinkernd auf den Punkt gebracht:

„Eine Webseite, für die man keine Bedienungsanleitung braucht.“

Zur wichtigen Rolle des Textens auf der Webseite: „Verwenden Sie auf Ihrer Seite gängige Bezeichnungen wie „Zimmer“, „Fotogalerie“, „Angebote“ und „Anfahrt“. Wenn Ihre Nutzer gewohnte Bezeichnungen vorfinden, werden sie sich auf Ihrer Seite wohlfühlen. … Schreiben Sie so, als würden Sie zu Ihren Besuchern sprechen.“

Klartext zur Bedeutung der Onlinebuchung: „Eine hübsche Webseite ist nur halb so viel wert, wenn sich der Buchungsbutton irgendwo in den Unterseiten versteckt. Stattdessen muss sich dieser direkt auf der Homepage befinden.“

Zudem finden Sie in dem Artikel Tipps zur Suchmaschinen-optimierung und zur Social Media Integration. Der Autor erklärt zum Beispiel die Bedeutung und den Unterschied von „Folgen-“ und „Teilen-“ Buttons.

Abschließend noch ein Hinweis: Jede neue Webseite sollte immer auch für die Verwendung auf mobilen Geräten wie Handys und Tablets erstellt sein. Warum responsive Design einer mobilen Webseite vorzuziehen ist, lesen Sie in diesem Beitrag auf eCoach.at.

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